Stell dir eine Assistenz vor, die einen eigenen Rechner hat, sich in all deine Programme einloggen darf und nie Feierabend macht. Genau das ist es: Claude auf einem eigenen Server, verbunden mit Gmail, Kajabi, CRM und EVA.
Jede Linie ist eine Verbindung. Die Punkte darauf sind Daten, die gerade hin- und herfließen.
So arbeitet er jede Aufgabe ab, egal ob du sie schreibst oder ob sie im Kalender steht. Beispiel: „Schick mir jeden Freitag den Instagram-Wochenbericht.“
Per Chat oder per Zeitplan
Du schreibst: „Wochenbericht bis Freitag.“
Zerlegt in Teilschritte
Zahlen holen, vergleichen, Tabelle bauen.
Mail, CRM, Kajabi, EVA
Holt Reichweite aus Metricool, Verkäufe aus Kajabi.
Schaut mit Augen nach
Stimmen die Summen? Sieht die Tabelle gut aus?
Nach außen nur mit Daumen
Schickt dir den Bericht, du tippst „Freigeben“.
Merkt sich, was du willst
„Nächstes Mal auch Story-Aufrufe.“ Sitzt ab dann.
Die App sieht aus wie ein Messenger. Du schreibst in normalen Sätzen, auch per Sprachnachricht. Er antwortet nicht mit langen Texten, sondern mit fertigen Tabellen, kleinen Grafiken und Knöpfen zum Freigeben oder Ändern. Rechts im Telefon läuft ein Beispiel ab.
Beispieldaten
Diese Aufgaben braucht ihm niemand zu sagen. Sie stehen in seinem Dienstplan und laufen jeden Tag zur festen Uhrzeit, auch am Wochenende.
Ein schwacher Mitarbeiter sagt „fertig“, ohne nachzusehen. Er nicht: Er öffnet das Ergebnis selbst im Browser und schaut es sich an wie ein Mensch.
Gemeint ist jemand, der Aufgaben abarbeitet, aber oft nachfragen muss, Dinge vergisst und nicht nachprüft. Rechts der Vergleich: oberer Balken der Agent, unterer Balken dieser Mitarbeiter. Je länger, desto besser.
Einschätzung, nicht gemessen.
Mails, CRM, Berichte, Prüfungen. Zuverlässig, wenn klar beschrieben.
Vom Lead bis zur Rechnung am Stück. Fragt seltener nach.
Verfolgt Ziele statt Aufgaben. Der Mensch wird Chef, nicht Kontrolleur.
Die Prozentzahl sagt: Wie viel der typischen Büroarbeit eines schwachen Mitarbeiters könnte er übernehmen. Grobe Einschätzung der Entwicklung, keine Messung.
Ein gemieteter Rechner im Rechenzentrum. Läuft immer, auch wenn dein Laptop zu ist.
Schnittstellen zu Gmail, Kajabi, CRM. Die offiziellen „Steckdosen“ der Programme, über API und MCP.
Die Liste fester Aufgaben, dazu Regeln: was er allein darf und was nur mit Freigabe.
Dein Draht zu ihm. Aufträge rein, Ergebnisse und Rückfragen raus.
Laura hat in Kajabi genau dokumentiert, wie bei ihr gearbeitet wird. Mit diesem Material arbeitet sie neue Leute ein. Der digitale Mitarbeiter bekommt dieselbe Einarbeitung, nur liest er sie in Minuten statt in Wochen.
Lauras Lektionen, Texte und Videos
Jedes Video wird zu Text, den er lesen kann
Kurzfassung pro Rolle, liest er bei jedem Start
Was dort als Routine steht, wird seine Aufgabe
Ändert Laura eine Lektion, holt er sich die neue Fassung. Einmal nötig: Laura markiert, welche Lektionen veraltet sind, damit er nicht nach altem Ablauf arbeitet. Stand der Zahlen: Juli 2026.
Mail senden, löschen, zahlen: erst dein Daumen. Eine fremde Mail kann ihn so nicht dazu bringen, Daten rauszugeben.
Was, wann, warum. Wie ein Arbeitstagebuch, in das du jederzeit reinschauen kannst.
Logins laufen manchmal ab, etwa bei Google. Dann bleibt er nicht still hängen, sondern meldet sich sofort.
Jemand gibt Ziele vor, schaut aufs Protokoll und entscheidet, wenn es heikel wird.